Zeit für eine Tasse Kaffe muss sein
Die
Tasse Kaffee gehört genauso zum Büroalltag wie der PC oder der Kopierer. Nur
ist vielerorts nicht mehr die Sekretärin für das Kochen des aromatischen
Heißgetränkes zuständig, sondern ein Kaffeeautomat nimmt ihr diese Arbeit ab.
Konnten erste Geräte bei Weitem nicht mit dem manuell hergestellten Kaffee
konkurrieren, so sind moderne Kaffeeautomaten so konzipiert, dass sie durchaus
in der Lage sind, wahren Kaffeegenuss zu liefern. Ein weiterer Vorzug der
Automatentechnik ist ihre Multitaskingfähigkeit. Denn ein Kaffeeautomat schenkt
häufig, je nach Knopfdruck, nicht nur Kaffee aus. Der Automat gibt ebenso
Cappuccino, Espresso oder Latte macchiato, wie Suppen, Tee und Kakao aus. Die
Wartung und das Befüllen der Kaffeeautomaten übernimmt meist ein Kaffee
Partner, sodass sich Betriebe ungestört auf ihr Kerngeschäft konzentrieren
können. Denn nicht nur im Büro am Schreibtisch wirkt die Tasse Kaffe belebend,
auch in anderen Abteilungen einer Firma ist der Kaffee zwischendurch
willkommen. Und während Mitarbeitern keine wertvolle Pausenzeit mit
Kaffeekochen oder Teezubereitung verloren geht, steht auch für Besucher stets
ein Tässchen wohlschmeckender Kaffee bereit. Schließlich benötigt ein
Kaffeeautomat nur wenige Sekunden für die Zubereitung einer frischen Tasse
Kaffee.
Der lange Weg zur automatisierten Tasse Kaffee
Bis zum Kaffeeautomaten der heutigen
Generation war es ein langer Weg, wobei die Kaffeetradition regional recht
unterschiedlich ist. In Japan ist die Methode des Kaltauszuges bekannt, die
besonders bekömmlich sein soll. Im Orient kocht man ein fein gemahlenes
Kaffeepulver in einer Kanne dreimal auf. Da keine Filter zum Einsatz kommen,
wird der Kaffee im Ergebnis bitter, weshalb man ihn mit Zimt oder ähnlichen
Gewürzen zu trinken pflegt. In den europäischen Regionen trinkt man den Kaffee
gewöhnlich ohne Kaffeesatz. Jean Baptiste de Belloy, einem Erzbischof aus Paris
ging es in erster Linie um den Kaffeegenuss. Mit seiner „De Belloy Kanne“ verfeinerte er den
Geschmack des bis heute beliebten Getränkes. Er hatte festgestellt, dass die
Durchflusszeit des Wassers Selbigen beeinflusste. Dennoch war zu dieser Zeit
lange noch nicht an einen Kaffeeautomaten zu denken. Bis in die 1960iger Jahre war der Percolator ein sehr beliebtes Gerät, um sich einen Kaffee
aufzubrühen. Heißes Wasser steigt innerhalb eines Röhrchens hoch und tropft auf
gemahlenen Kaffee. Je nachdem um welche Form eines Percolators es sich handelt,
vollzieht sich dieser Vorgang nur einmal oder wird mehrfach wiederholt.
Johann
Gottlieb Nörrenberg, einem Physiker,
ist die nächste Weiterentwicklung auf dem Weg zum Kaffeeautomaten zu verdanken.
Seine Idee war das Vakuumprinzip. Eine weitverbreitete Variante, nach der
Kaffeemaschinen Kaffee zuzubereiten pflegen, ist der Druck. Heißes Wasser wird
dabei durch zusammengepresstes Kaffeepulver gedrückt.
Vorurteile gegenüber Kaffeeautomaten unbegründet
Trotz
Fortschritt in der Hightech-Kaffeezubereitung bestehen teilweise noch immer
Vorurteile gegenüber dem Kaffeeautomaten, jedoch zu Unrecht.
Kaffeevollautomaten können in der Regel mit ganzen Bohnen befüllt werden. Dort
werden diese dann gemahlen und der Kaffee frisch aufgebrüht, wodurch
Kaffeegenießer sicher nichts am Aroma auszusetzen haben werden. Dennoch kann
auch Instantkaffee zum Geschmackserlebnis werden. Beim Instantkaffee handelt es
sich um einen gefrier- oder sprühgetrockneten Kaffee-Extrakt, wobei das
Gefriertrocknen schmackhafter für den Gaumen ist. Instantkaffee ist in
kürzester Zeit zubereitet. Geschmacklich variieren die verschiedenen Sorten
mitunter sehr. Daher sollte man sich von seinem Kaffee Partner gut beraten
lassen. Wer als Kaffeeautomat Besitzer etwas für die Umwelt tun möchte, kann
beim Kaffeekauf darauf achten, dass es sich um Bioprodukte handelt. Und nicht
unerheblich verantwortlich dafür, ob der Kaffee beim Kaffeekenner Gaumenfreuden
erzeugt oder nicht, ist die Arbeitsweise des Kaffeeautomaten.
Kaffeeautomat und mehr
Der Kaffeeautomat entlastet nicht nur die Sekretärin oder befreit Praktikanten von der lästigen Pflicht. Er schafft freie Kapazitäten und ist ein Allroundertalent. Im Sommer kann er auch Kaltgetränke liefern, während er an Wintertagen mit einem heißen Tee oder einer Suppe erfreut. Damit können Kaffeeautomat Besitzer Besuchern ein breites Spektrum an Getränken bieten. Moderne Geräte verfügen zudem über entsprechend angepasste Getränkeausgaben, sodass sich individuell Gefäße wie Thermoskannen befüllen lassen.