Kaffeepause im Büro

Kaffeepause

Zu den wichtigsten Anlaufpunkten in jedem Büro zählt sicherlich die Kaffeeecke, wo man sich mit seinen Kollegen treffen und bei einer frischen Tasse Kaffee entspannen und ein wenig den Kopf frei bekommen kann. Denn mit einem guten Kaffee belebt man nicht nur am frühen Morgen die Lebensgeister und vertreibt die letzte Müdigkeit aus den Knochen, sondern kann auch ein anregendes Gespräch oder einen müden Punkt am Nachmittag überwinden, um Energie für die letzten Stunden im Büro zu sammeln.

In vielen Büros finden sich mittlerweile auch nicht mehr die röchelnde Kaffeemaschine, die das heiße Wasser lieblos durch einen Filter laufen lassen und den daraus produzierten Kaffee über Stunden heiß halten, was weder dem Geschmack noch der Bekömmlichkeit gute Dienste leistet, sondern es werden vermehrt Kaffeevollautomaten eingesetzt, die einen ähnlich guten und vor allem frischen Kaffee erzeugen, wie man sie aus z.B. Italien gewöhnt ist.

Kaffee trinker


Doch nicht nur die so genannten Kaffeevollautomaten, die schon seit Jahrzehnten in Italien verbreitet sind und von den dortigen Baristas, den Kaffeekünstlern verwendet werden, um ihre Gäste mit einem feincremigen Espresso oder einer anderen Kaffeespezialität zu verwöhnen, finden seit den 1980er Jahren immer mehr Verbreitung auch außerhalb Italiens, auch die Kaffeeautomaten, die man an öffentlichen Plätzen, Bahnhöfen und eben vermehrt auch in Kantinen und Büros finden kann, etablierten sich in diesem Zeitraum und sind seitdem nicht mehr wegzudenken.

Bei einem Kaffeeautomaten werden die Kaffeebohnen im Gerät vermahlen und dann wird mit Hilfe von heißem Wasserdampf ein sehr intensiver Espresso extrahiert, der, je nach Geschmack, durch die Zugabe von Milch und Aromen noch verfeinert werden kann, etwa zu einem Milchkaffee. Dieser ist in Italien erfunden und perfektioniert worden, wird mittlerweile aber überall in Europa und weltweit eingesetzt und ist, dank moderner und ausgereifter Technik sehr wartungsfreundlich und langlebig.

Wer keinen Espresso verträgt oder mag, der greift lieber zu einem Kaffee, der ein einem klassischen Kaffeeautomaten erzeugt wurde, hier kommen oft auch frische Kaffeebohnen zum Einsatz, jedoch können auch Kaffeemehl oder gefriergetrockneter Kaffee eingesetzt werden. Der Vorteil dieser Geräte liegt in der Vielfalt von heißen Getränken, die der Automat anbieten kann, nicht nur Kaffee und Kaffeespezialitäten können hier bezogen werden, auch heißer Kakao, Tee oder auch herzhafte Brühen oder Suppen sind möglich, was besonders im Winter ein gerne angenommenes Angebot ist, um sich aufzuwärmen.

kaffeetasse

Diese Kaffeeautomaten haben gegenüber der herkömmlichen Kaffeemaschine viele Vorzüge, es fängt mit der längeren Lebensdauer an, die auch bei einem intensiven Gebrauch gegeben ist, etwa, wenn der Automat in einer gut frequentierten Kantine platziert ist und täglich Dutzende von Kaffees erzeugt, über den geringeren Stromverbrauch und die geringen Unterhaltskosten, und auch das oft lästige Problem der Kaffeekasse, die nicht immer in gleicher Weise gefüllt wird, wie der Vorrat an Kaffee sich dem Ende neigt, ist durch einen professionellen Automaten gut zu steuern. Denn wahlweise kann der Automat den Kaffee einfach auf Knopfdruck spendieren, oder eben einen Geldeinwurf voraussetzen, wodurch die laufenden Kosten abgedeckt werden.
Doch auch die Umwelt profitiert von den Kaffeeautomaten, denn diese können, müssen aber nicht Tassen ausgeben, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, die eigene Tasse im Büro zu haben und aus dieser zu trinken, wodurch der Anteil an Abfall reduziert wird, wenngleich natürlich dadurch mehr an Wasser verbraucht wird, um die genutzten Tassen zu spülen.

Daher finden sich bei vielen Kaffeeautomaten Sensoren, die erkennen, ob eine Tasse bereits untergestellt ist, um so die Ausgabe eines Plastikbechers zu unterbinden. Um die Nutzer zusätzlich zu motivieren, kann man hierbei die Kosten für ein Getränk absenken, so dass es einen finanziellen Vorteil bietet, wenn man eine eigene Tasse mitbringt, und das bei jedem Kaffee, jedem Kakao, den der Automat ausgibt.

Und auch vom Design her müssen sich moderne Kaffeeautomaten nicht mehr verstecken, sondern können exponiert aufgestellt werden, einen Anschluss an eine Wasserleitung natürlich vorausgesetzt. Und da moderne Geräte das Wasser automatisch vor der Verarbeitung entkalken, ist der Einsatz auch in Gebieten mit hoher Wasserhärte möglich, dieses erhöht sowohl die Lebensdauer des Gerätes und auch den Genuss.