Kaltgetränkeautomaten

Kaltgetränkeautomat Sielaff FK 185

Wer körperlich viel leistet, wer unter steigenden Temperaturen leidet, oder wer einfach viel und häufig Durst hat, der weiß die Getränkeautomaten zu schätzen, die an vielen Orten aufgestellt sind und die gegen einen kleinen Obolus eine Flasche oder Dose gekühltes Getränk ausgeben.

Dabei ist die Entwicklung dieser Automaten nicht einmal 100 Jahre alt, um das Jahr 1920 wurde in den USA der erste Kaltgetränkeautomat entwickelt und aufgestellt, damals wurden fertige Getränke in Becher abgefüllt und ausgegeben, ein Prinzip, das sich bis heute vor allem m Bereich der Selbstbedienungsrestaurants bewährt und gehalten hat. Bereits kurze Zeit später kamen dann die ersten Automaten auf den Markt, die kleine Gebinde der Getränke, zumeist in Dosen und Flaschen abgefüllt, gegen Münzeinwurf ausgaben und somit die zusätzliche Option boten, das Getränk nicht direkt trinken zu müssen, sondern sich damit bevorraten zu können.

Dieses Prinzip hat sich bis heute nicht geändert, wenn auch die Auswahl an Getränken, die in den Flaschenautomaten angeboten werden, sich erweitert hat. Waren es früher vor allem kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, die aus den Automaten bezogen werden konnten, so finden sich heute auch vermehrt Fruchtsäfte, Mischgetränke und Energiedrinks in den Sortimenten. Und natürlich finden sich an entsprechend geeigneten Orten auch Alkoholisches, allem voran Bier und Biergetränke.

Den Erfolg der Kaltgetränkeautomaten bedingt sicherlich vor allem der Durst, der dem Menschen eigen ist und der eines der wichtigsten Frühwarnsysteme darstellt, schließlich kann ein Mensch mehrere Wochen ohne Nahrung überleben, jedoch nur wenige Tage ohne zu trinken, in Verbindung mit der permanenten Verfügbarkeit der Getränke, die unabhängig von Ladenöffnungszeiten oder dem Vorhandensein von Bedienpersonal ausgegeben und vom Kunden selber bezogen werden. Die Getränke sind in Flaschen oder Dosen, wodurch die Getränke, vor allem die Kohlensäure, in einem optimalen Zustand bleiben, auch wenn zwischen der Produktion und dem Konsum Zeit verstreicht.

Zudem sind die Getränke in der Regel gekühlt, was den Effekt der Erfrischung verstärkt und den Genuss deutlich steigert, dieses gilt sowohl für nichtalkoholische Getränke als auch in besonderem Maße für alkoholische, schließlich schmeckt ein Bier am besten in einem gut gekühlten Zustand.

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Es gibt verschiedene Modelle der Automaten, manche kommen mit einem Produktdesign auf der Außenhülle daher, ohne dass man in das Innere sehen kann. Die Auswahl des Getränkes wird entweder über Wahltaster oder eine Codeeingabe gesteuert und das Getränk fällt dann in den Ausgabeschacht.

Mehr Einblick kann man bei Automaten gewinnen, die, einem Schaufenster ähnlich, die Ware hinter einer Glasscheibe präsentieren, hier besteht auch die Chance, weniger bekannte, innovative Produkte einzusetzen und die optische Präsentation als Kaufanreiz zu nutzen.

Besonders für kohlensäurehaltige Getränke ist eine Innovation der Automatenhersteller geeignet, die dafür sorgt, dass die Auswahl nicht einfach aus dem Fach befördert und mit Hilfe der Schwerkraft in den Ausgabeschacht fällt, sondern bei der die Ware über einen kleinen Lift abgeholt wird und möglichst erschütterungsfrei in den Ausgabeschacht transportiert wird. Dieses präsentiert auch dem Kunden ein interessantes technisches Schauspiel und sorgt somit nicht nur für optimal servierte Getränke, die man sofort öffnen und genießen kann, sondern auch für staunende Kunden.

In den Kaltgetränkeautomaten können sowohl Einwegverpackungen verkauft werden, sehr viel häufiger finden sich jedoch Flaschen oder Dosen, die mit Pfand ausgegeben werden. Daher findet sich häufig in der Nähe von Getränkeautomaten auch ein Flaschenautomat, an dem man Leergut zurückgeben kann und den Pfandbetrag erstattet bekommt.

Da man mittlerweile an vielen Kaltgetränkeautomaten nicht mehr ausschließlich mit Münzgeld bezahlen kann, sondern auch Scheine oder Geldkarten angenommen werden, sind diese für einen spontanen Getränke kauf immer besser ausgerüstet und sehen sicherlich einer positiven Zukunft entgegen, denn der Durst an sich ist keinen Moden unterlegen, und auf neue Trends des Geschmacks kann der Aufsteller schnell reagieren und diese Produkte in seine Automaten aufnehmen und verkaufen. Getrunken wird halt immer und überall.